Handschrift

Evangelium secundum Matthaeum cum glossis - Sacramentarium Gelasianum rescriptum (Fragment)

M.p.th.f.61

Titel:

Evangelium secundum Matthaeum cum glossis - Sacramentarium Gelasianum rescriptum (Fragment)

Datierung:

[2. Hälfte 8. Jahrhundert, Glossen und Kommentare Anfang 9. Jahrhundert]

Entstehung:

[Irland, ein Teil der Glossen auf dem Kontinent]

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Die in Irland für Studienzwecke in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst den glossierten Text des Matthäus-Evangeliums. Ein Teil der Glossen und Kommentare, die sich auf 30 Einlegezetteln finden, entstand zu Beginn des 9. Jahrhunderts auf dem Kontinent. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek.

Titel

Evangelium secundum Matthaeum cum glossis - Sacramentarium Gelasianum rescriptum (Fragment)

Entstehung

[Irland, ein Teil der Glossen auf dem Kontinent]

Datierung

[2. Hälfte 8. Jahrhundert, Glossen und Kommentare Anfang 9. Jahrhundert]

Umfang

34 Blatt und 30 Einlegezettel.

Kurzbeschreibung

Die in Irland für Studienzwecke in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst den glossierten Text des Matthäus-Evangeliums. Ein Teil der Glossen und Kommentare, die sich auf 30 Einlegezetteln finden, entstand zu Beginn des 9. Jahrhunderts auf dem Kontinent. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek.

Weitere Informationen

Entstehung: In Irland für Studienzwecke geschrieben. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.61
Thurn 3,1, S. 44
DOI: 10.48651/franconica-6591218891862

Frühere Signatur

Auf dem Titelschild rechts "88"
Die problematische Restaurierung des Rückenleders tilgte die dort vormals verwischte Signatur LXXXVIII

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
In Irland für Studienzwecke geschrieben. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek (vgl. Bischoff, Mittelalterliche Studien, Bd. 1, S. 225, 253)
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
VD: Auf dem Titelschild rechts "88"
Die problematische Restaurierung des Rückenleders tilgte die dort vormals verwischte Signatur LXXXVIII (vgl. Bischoff-Hofmann S. 99)

Buchmalerei

  • Im Text rote Überschriften und schwarze, einfache, zumeist rot ausgefüllte Initialen. Anfangsworte sind z.T. rot umpunktet, vgl. etwa 1r, 1v.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel mit neuem Schaflederrücken. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. 1 Schließe, Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben. Restauriert.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: V(10) + V(20) + 6 Einschaltbl.(24) + V(30) + II(34) (in Lage 1 nach Bl. 1 drei, nach Bl. 2 vier, 4 zwei, 5 zwei, 6 zwei, 9 ein Einlegezettel aus Pergament; in Lage 2 nach Bl. 11, 12, 13, 17 jeweils 1 Einlegezettel; in der letzten Lage nach 31 ein, nach 32 fünf Einlegezettel, insgesamt somit 30)
Layout
Schriftraum: 245-250 x 185-190 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 25-27 Zeilen (zur Liniierung vgl. CLA IX, 1415; Zirkeleinstichlöcher an beiden Rändern)
Schrift
  • Irische Majuskel
  • Irische Minuskel

Inhalt

  • 1r - 34v: Evangelium secundum MatthaeumIncipiunt evangelia numero quatuor, Matheus, Marcus, Lucas, Johannis.
    Liber generationis

    Literatur:
    Edition und Bearbeitung durch K. Koeberlin, Eine Würzburger Evangelienhandschrift (M.p.th.f.61 s. VIII), phil. Diss. Erlangen 1890, Augsburg 1891. Literatur: Lit.: P. McGurk, The Irish pocket gospel book, in: Sacris erudiri 8 (1956), S. 249-270. CLA 1416. CLLA, Nr. 216. K. Gamber, Liturgiebücher der Regensburger Kirche aus der Zeit der Agilolfinger und Karolinger, in: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg 8 (1974), S. 24; die in beiden Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse werden von Gamber in einer Reihe von Schriften wiederholt, die hier aus Platzgründen unerwähnt bleiben müssen. M. Cahill, The Wuerzburg Matthew.

Sekundärliteratur

Metadaten

Titel

Evangelium secundum Matthaeum cum glossis - Sacramentarium Gelasianum rescriptum (Fragment)

Entstehung

[Irland, ein Teil der Glossen auf dem Kontinent]

Datierung

[2. Hälfte 8. Jahrhundert, Glossen und Kommentare Anfang 9. Jahrhundert]

Umfang

34 Blatt und 30 Einlegezettel.

Kurzbeschreibung

Die in Irland für Studienzwecke in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst den glossierten Text des Matthäus-Evangeliums. Ein Teil der Glossen und Kommentare, die sich auf 30 Einlegezetteln finden, entstand zu Beginn des 9. Jahrhunderts auf dem Kontinent. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek.

Weitere Informationen

Entstehung: In Irland für Studienzwecke geschrieben. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.61
Thurn 3,1, S. 44
DOI: 10.48651/franconica-6591218891862

Frühere Signatur

Auf dem Titelschild rechts "88"
Die problematische Restaurierung des Rückenleders tilgte die dort vormals verwischte Signatur LXXXVIII

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
In Irland für Studienzwecke geschrieben. Vielleicht kam der Band mit Clemens Scotus, der nach 826 in Würzburg starb, in die Dombibliothek (vgl. Bischoff, Mittelalterliche Studien, Bd. 1, S. 225, 253)
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
VD: Auf dem Titelschild rechts "88"
Die problematische Restaurierung des Rückenleders tilgte die dort vormals verwischte Signatur LXXXVIII (vgl. Bischoff-Hofmann S. 99)

Buchmalerei

  • Im Text rote Überschriften und schwarze, einfache, zumeist rot ausgefüllte Initialen. Anfangsworte sind z.T. rot umpunktet, vgl. etwa 1r, 1v.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel mit neuem Schaflederrücken. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. 1 Schließe, Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben. Restauriert.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: V(10) + V(20) + 6 Einschaltbl.(24) + V(30) + II(34) (in Lage 1 nach Bl. 1 drei, nach Bl. 2 vier, 4 zwei, 5 zwei, 6 zwei, 9 ein Einlegezettel aus Pergament; in Lage 2 nach Bl. 11, 12, 13, 17 jeweils 1 Einlegezettel; in der letzten Lage nach 31 ein, nach 32 fünf Einlegezettel, insgesamt somit 30)
Layout
Schriftraum: 245-250 x 185-190 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 25-27 Zeilen (zur Liniierung vgl. CLA IX, 1415; Zirkeleinstichlöcher an beiden Rändern)
Schrift
  • Irische Majuskel
  • Irische Minuskel

Inhalt

  • 1r - 34v: Evangelium secundum MatthaeumIncipiunt evangelia numero quatuor, Matheus, Marcus, Lucas, Johannis.
    Liber generationis

    Literatur:
    Edition und Bearbeitung durch K. Koeberlin, Eine Würzburger Evangelienhandschrift (M.p.th.f.61 s. VIII), phil. Diss. Erlangen 1890, Augsburg 1891. Literatur: Lit.: P. McGurk, The Irish pocket gospel book, in: Sacris erudiri 8 (1956), S. 249-270. CLA 1416. CLLA, Nr. 216. K. Gamber, Liturgiebücher der Regensburger Kirche aus der Zeit der Agilolfinger und Karolinger, in: Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg 8 (1974), S. 24; die in beiden Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse werden von Gamber in einer Reihe von Schriften wiederholt, die hier aus Platzgründen unerwähnt bleiben müssen. M. Cahill, The Wuerzburg Matthew.

Sekundärliteratur