Handschrift

Gregorius Magnus - Bibelglossen

M.p.th.f.47

Titel:

Gregorius Magnus - Bibelglossen

Datierung:

[Ende 8. Jahrhundert]

Entstehung:

[angelsächsisches Missionsgebiet in Deutschland]

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Die Handschrift mit Homilien Gregors des Großen wurde Ende des 8. Jahrhunderts im angelsächsischen Missionsgebiet in Deutschland geschrieben. Auf fol. 1r und zwischen fol. 71v und 73v finden sich Glossen als deren Schreiber sich in Runenschrift ein gewisser Erkanfrit zu erkennen gibt.

Titel

Gregorius Magnus - Bibelglossen

Entstehung

[angelsächsisches Missionsgebiet in Deutschland]

Datierung

[Ende 8. Jahrhundert]

Umfang

73 Blatt
Lagen: An Lagenbeginn bzw. -ende Kleinbuchstaben, manchmal zwischen 2 Punkten.

Kurzbeschreibung

Die Handschrift mit Homilien Gregors des Großen wurde Ende des 8. Jahrhunderts im angelsächsischen Missionsgebiet in Deutschland geschrieben. Auf fol. 1r und zwischen fol. 71v und 73v finden sich Glossen als deren Schreiber sich in Runenschrift ein gewisser Erkanfrit zu erkennen gibt.

Schlagwörter

Erkanfrit

Weitere Informationen

Entstehung: Aufgrund Schriftbefund und Schreibername wohl in einem angesächsisch beeinflussten Missionszentrum in Deutschland Ende des 8. Jahrhunderts entstanden (Thurn). Die Bibelglossen verweisen allerdings auf Canterbury (Lowe, CLA X Nr. 1414).

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.47
Thurn 3,1, S. 36
DOI: 10.48651/franconica-6604469409905

Frühere Signatur

"XXXI"
"Nr. 123"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Aufgrund Schriftbefund und Schreibername wohl in einem angesächsisch beeinflussten Missionszentrum in Deutschland Ende des 8. Jahrhunderts entstanden (Thurn). Die Bibelglossen verweisen allerdings auf Canterbury (Lowe, CLA X Nr. 1414).
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
1r: "XXXI" (15. Jahrhundert)
VD: "Nr. 123" (18. Jahrhundert)

Buchmalerei

  • Zur Analyse der verwendeten Farben vgl. Trost, Gold- und Silbertinten, S. 299.
  • 1v: Initialen
    IN und D. Angelsächsische Initialen. Flechtwerk, Tierornamentik; verwendet sind Grün, Gelb, Ziegelrot, Farben, die auch in der Folge Verwendung fanden.
  • 8r: Initialen
    N und S. Angelsächsische Initialen. Flechtwerk, Tierornamentik; verwendet sind Grün, Gelb, Ziegelrot.
  • 21r: Initialen
    Q. Pfeilblatt, innen geschuppt.
  • 26v: Schmuckelemente
    Monogramm VERA auf Kreuz.

Einband

Allgemeine Angaben
15. Jahrhundert. Holzdeckel, halb mit unregelmäßig beschnittenem Schafleder bezogen. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Signatur hs. auf dem Vorderdeckel. Reste einer Schließe. Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben. Gelber Schnitt.
Begleitmaterial
Als Makulatur sind verwendet: 1. 2 Fragmente 51-80 x 110 mm aus einem Antiphonale des 11. Jhs. 2. Subskriptionen des Konzils von Nikaia, 1 Streifen 72 x 130 mm, aus der Zeit des Bischofs Hunbert (833-842) in der Schrift der Hunbertgruppe. Sichtbar sind : Salaminus Germanici. Piperius — Saladus. Theophanis corepiscopus — ]lalius Sebaste (Die Reihenfolge ist umgedreht); vgl. dazu: Mansi, Bd. 2, Sp. 693-694. Turner 1, 1, S. 51 u. 61, jeweils Spalte 4. Vgl. Bischoff Hofmann, S. 135 (BV 134). Mordek, S. 251. Blatt 70/71 werden von einem Fragment des 9. Jahrhunderts im Falz zusammengehalten; darauf lassen sich nur vereinzelte Buchstaben erkennen.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: 9 IV und 1 Bl.(73)
Lagen: An Lagenbeginn bzw. -ende Kleinbuchstaben, manchmal zwischen 2 Punkten.
Layout
Schriftraum: 177 x 130 mm
Spaltenzahl: Einspaltig (Glossen 1r und 71v-73v zweispaltig)
Zeilenzahl: 28 Zeilen (Glossen 1r und 71v-73v zweispaltig)
Schrift
  • Angelsächsische Minuskel

Inhalt

  • 1r: Glossen zur Etymologie griechischer Wörter in der Bibel
  • 1v - 68v: Gregorius, Papa, I.: Homiliae in Evangelia 1-20
    Literatur:
    Edition: PL 76, Sp. 1077-1170. Literatur: Clavis, Nr. 1710.
  • 69r - 71r: Gregorius, Papa, I.: Homiliarum in Ezechielem Lib. II, Hom. VII, Cap. 14-20Notandum nobis est... - ... demonstrare

    Literatur:
    Edition: CC 142, S. 328, Z. 460-332, Z. 599. Literatur: Clavis, Nr. 1710. Edition und Literatur zu den althochdeutschen Interlinearglossen: Stach, S. 16. Bergmann, S. 118, Nr. 990. Bergmann, Glossenüberlieferung, S. 28. H. Mayer, Ahd. Glossen: Nachträge, Toronto, Buffalo [1974], S. 148.
  • 71v - 73v: Glossen zu den Evangelisten

Sekundärliteratur

Metadaten

Titel

Gregorius Magnus - Bibelglossen

Entstehung

[angelsächsisches Missionsgebiet in Deutschland]

Datierung

[Ende 8. Jahrhundert]

Umfang

73 Blatt
Lagen: An Lagenbeginn bzw. -ende Kleinbuchstaben, manchmal zwischen 2 Punkten.

Kurzbeschreibung

Die Handschrift mit Homilien Gregors des Großen wurde Ende des 8. Jahrhunderts im angelsächsischen Missionsgebiet in Deutschland geschrieben. Auf fol. 1r und zwischen fol. 71v und 73v finden sich Glossen als deren Schreiber sich in Runenschrift ein gewisser Erkanfrit zu erkennen gibt.

Schlagwörter

Erkanfrit

Weitere Informationen

Entstehung: Aufgrund Schriftbefund und Schreibername wohl in einem angesächsisch beeinflussten Missionszentrum in Deutschland Ende des 8. Jahrhunderts entstanden (Thurn). Die Bibelglossen verweisen allerdings auf Canterbury (Lowe, CLA X Nr. 1414).

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.47
Thurn 3,1, S. 36
DOI: 10.48651/franconica-6604469409905

Frühere Signatur

"XXXI"
"Nr. 123"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Aufgrund Schriftbefund und Schreibername wohl in einem angesächsisch beeinflussten Missionszentrum in Deutschland Ende des 8. Jahrhunderts entstanden (Thurn). Die Bibelglossen verweisen allerdings auf Canterbury (Lowe, CLA X Nr. 1414).
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
1r: "XXXI" (15. Jahrhundert)
VD: "Nr. 123" (18. Jahrhundert)

Buchmalerei

  • Zur Analyse der verwendeten Farben vgl. Trost, Gold- und Silbertinten, S. 299.
  • 1v: Initialen
    IN und D. Angelsächsische Initialen. Flechtwerk, Tierornamentik; verwendet sind Grün, Gelb, Ziegelrot, Farben, die auch in der Folge Verwendung fanden.
  • 8r: Initialen
    N und S. Angelsächsische Initialen. Flechtwerk, Tierornamentik; verwendet sind Grün, Gelb, Ziegelrot.
  • 21r: Initialen
    Q. Pfeilblatt, innen geschuppt.
  • 26v: Schmuckelemente
    Monogramm VERA auf Kreuz.

Einband

Allgemeine Angaben
15. Jahrhundert. Holzdeckel, halb mit unregelmäßig beschnittenem Schafleder bezogen. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Signatur hs. auf dem Vorderdeckel. Reste einer Schließe. Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben. Gelber Schnitt.
Begleitmaterial
Als Makulatur sind verwendet: 1. 2 Fragmente 51-80 x 110 mm aus einem Antiphonale des 11. Jhs. 2. Subskriptionen des Konzils von Nikaia, 1 Streifen 72 x 130 mm, aus der Zeit des Bischofs Hunbert (833-842) in der Schrift der Hunbertgruppe. Sichtbar sind : Salaminus Germanici. Piperius — Saladus. Theophanis corepiscopus — ]lalius Sebaste (Die Reihenfolge ist umgedreht); vgl. dazu: Mansi, Bd. 2, Sp. 693-694. Turner 1, 1, S. 51 u. 61, jeweils Spalte 4. Vgl. Bischoff Hofmann, S. 135 (BV 134). Mordek, S. 251. Blatt 70/71 werden von einem Fragment des 9. Jahrhunderts im Falz zusammengehalten; darauf lassen sich nur vereinzelte Buchstaben erkennen.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: 9 IV und 1 Bl.(73)
Lagen: An Lagenbeginn bzw. -ende Kleinbuchstaben, manchmal zwischen 2 Punkten.
Layout
Schriftraum: 177 x 130 mm
Spaltenzahl: Einspaltig (Glossen 1r und 71v-73v zweispaltig)
Zeilenzahl: 28 Zeilen (Glossen 1r und 71v-73v zweispaltig)
Schrift
  • Angelsächsische Minuskel

Inhalt

  • 1r: Glossen zur Etymologie griechischer Wörter in der Bibel
  • 1v - 68v: Gregorius, Papa, I.: Homiliae in Evangelia 1-20
    Literatur:
    Edition: PL 76, Sp. 1077-1170. Literatur: Clavis, Nr. 1710.
  • 69r - 71r: Gregorius, Papa, I.: Homiliarum in Ezechielem Lib. II, Hom. VII, Cap. 14-20Notandum nobis est... - ... demonstrare

    Literatur:
    Edition: CC 142, S. 328, Z. 460-332, Z. 599. Literatur: Clavis, Nr. 1710. Edition und Literatur zu den althochdeutschen Interlinearglossen: Stach, S. 16. Bergmann, S. 118, Nr. 990. Bergmann, Glossenüberlieferung, S. 28. H. Mayer, Ahd. Glossen: Nachträge, Toronto, Buffalo [1974], S. 148.
  • 71v - 73v: Glossen zu den Evangelisten

Sekundärliteratur