Handschrift

Sacramentarium und Kurzlektionar - Discipulus Umbrensium

M.p.th.q.32

Titel:

Sacramentarium und Kurzlektionar - Discipulus Umbrensium

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Bei der in einen typischen Würzburger Dombibliothekseinband des 15. Jahrhunderts gebundenen Handschrift handelt es sich um ein frühmittelalterliches Teilpalimpsest. Bis fol. 12v ist der alte Text radikal abgeschabt und selbst unter einer Quarzlampe nicht mehr lesbar. Ursprünglich war hier ein in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts im angelsächischen Missionsgebiet geschriebenes Sacramentarium und Kurzlektionar eingetragen, dessen Text ab fol. 13r noch existiert. Auf den palimpsestierten Blättern wurde im 9. Jahrhundert ebenfalls im angelsächsischen Missionsgebiet der Text Discipulus Umbrensium eingetragen, der mit fol. 12v unvollständig abbricht.

Enthaltene Faszikel

Titel

Sacramentarium und Kurzlektionar - Discipulus Umbrensium

Umfang

24 Blatt
Faszikel: 2

Kurzbeschreibung

Bei der in einen typischen Würzburger Dombibliothekseinband des 15. Jahrhunderts gebundenen Handschrift handelt es sich um ein frühmittelalterliches Teilpalimpsest. Bis fol. 12v ist der alte Text radikal abgeschabt und selbst unter einer Quarzlampe nicht mehr lesbar. Ursprünglich war hier ein in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts im angelsächischen Missionsgebiet geschriebenes Sacramentarium und Kurzlektionar eingetragen, dessen Text ab fol. 13r noch existiert. Auf den palimpsestierten Blättern wurde im 9. Jahrhundert ebenfalls im angelsächsischen Missionsgebiet der Text Discipulus Umbrensium eingetragen, der mit fol. 12v unvollständig abbricht.

Weitere Informationen

Entstehung: Bis 12v ist der Text radikal abgeschabt, so dass auch mit der Quarzlampe nichts mehr zu lesen ist. 4v weist in der unteren Hälfte keine Zweitbeschriftung auf, der ursprüngliche Text ist nicht so sorgfältig getilgt. Hier ist der Wortlaut eines Teiles des Kanons ausfindig zu machen. Damit ist der Nachweis geführt, dass hier ein Sakramentar, nicht ein Lektionar vorliegt. 12v unten sind einige abgekratzte Stellen nicht beschrieben, sie stellen nicht den Anschluß zu den folgenden Lesungen dar.
Kommentar: Teilpalimpsest auf den Blättern 1v - 12v

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.32
Thurn 3,1, S. 106
Bischoff-Hofmann, Libri sancti Kyliani, S. 106f. (BV 37)
CLA, Nr. 1441
DOI: 10.48651/franconica-4341897562865

Frühere Signatur

"N. 101" (18. Jh.).
"LXVI" (15. Jh.).

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Bis 12v ist der Text radikal abgeschabt, so dass auch mit der Quarzlampe nichts mehr zu lesen ist. 4v weist in der unteren Hälfte keine Zweitbeschriftung auf, der ursprüngliche Text ist nicht so sorgfältig getilgt. Hier ist der Wortlaut eines Teiles des Kanons ausfindig zu machen. Damit ist der Nachweis geführt, dass hier ein Sakramentar, nicht ein Lektionar vorliegt. 12v unten sind einige abgekratzte Stellen nicht beschrieben, sie stellen nicht den Anschluß zu den folgenden Lesungen dar.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
"N. 101" (18. Jh.). (Auf dem Titelschild)
"LXVI" (15. Jh.).

Buchmalerei

  1. Abschnitt
    • Angelsächsische rote Majuskelinitialen. Rubriziert.
  2. Abschnitt
    • Angelsächsische rote Majuskelinitialen. Rubriziert.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel, halb mit Schafleder bezogen. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Spuren von Kettenbefestigung auf dem Hinterdeckel oben. Reste einer Schließe.
Begleitmaterial
Als Makulatur sind verwendet 3 Streifen 70 x 55-100 mm aus M.p.th.f. 188.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
  1. Abschnitt
    Beschreibstoff
    Material: Kalbspergament
    Lagenformel: 1 Bl.(1) + IV(9) + III und 1 Bl.(16) + IV(24).
    Layout
    Schriftraum: 155 x 95 mm
    Zeilenzahl: 18 Zeilen
    Schrift
    • Angelsächsische Minuskel der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts.
  2. Abschnitt
    Beschreibstoff
    Material: Kalbspergament
    Lagen: Letzte Lage unvollständig.
    Layout
    Zeilenzahl: 18 Zeilen
    Schrift
    • Angelsächsische Minuskel des 9. Jahrhunderts.

Inhalt

  1. Abschnitt: 1r - 24v: Sacramentarium und Kurzlektionar
    • 1r - 22r: Kurzlektionar
    • 23v - 24v: Benedictiones
      • 24r - 24vConsecratio salis et aque deversis causis
        Exorcizo te, creatura salis

        Literatur:
        Literatur: Gamber, Sakramentartypen, S. 64. CLLA, S. 476, 1221. Vetus Latina 25,1. B. Fischer, in: Karl der Große, Bd. 2, S. 196. Wegner, S. 29f.
  2. Abschnitt: 1v - 12v: Discipulus Umbrensium
    • 1v - 12v: Discipulus Umbrensium
      Literatur:
      Edition: Finsterwalder, S. 285 - 334. Literatur: Finsterwalder, S. 111 - 116. Clavis Nr. 1885. R. Kottje, Die Bußbücher Halitgars von Cambrai und des Hrabanus Maurus, Berlin 1980, S. 100. 207. Mordek, passim.

Sekundärliteratur

Metadaten

Enthaltene Faszikel

Titel

Sacramentarium und Kurzlektionar - Discipulus Umbrensium

Umfang

24 Blatt
Faszikel: 2

Kurzbeschreibung

Bei der in einen typischen Würzburger Dombibliothekseinband des 15. Jahrhunderts gebundenen Handschrift handelt es sich um ein frühmittelalterliches Teilpalimpsest. Bis fol. 12v ist der alte Text radikal abgeschabt und selbst unter einer Quarzlampe nicht mehr lesbar. Ursprünglich war hier ein in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts im angelsächischen Missionsgebiet geschriebenes Sacramentarium und Kurzlektionar eingetragen, dessen Text ab fol. 13r noch existiert. Auf den palimpsestierten Blättern wurde im 9. Jahrhundert ebenfalls im angelsächsischen Missionsgebiet der Text Discipulus Umbrensium eingetragen, der mit fol. 12v unvollständig abbricht.

Weitere Informationen

Entstehung: Bis 12v ist der Text radikal abgeschabt, so dass auch mit der Quarzlampe nichts mehr zu lesen ist. 4v weist in der unteren Hälfte keine Zweitbeschriftung auf, der ursprüngliche Text ist nicht so sorgfältig getilgt. Hier ist der Wortlaut eines Teiles des Kanons ausfindig zu machen. Damit ist der Nachweis geführt, dass hier ein Sakramentar, nicht ein Lektionar vorliegt. 12v unten sind einige abgekratzte Stellen nicht beschrieben, sie stellen nicht den Anschluß zu den folgenden Lesungen dar.
Kommentar: Teilpalimpsest auf den Blättern 1v - 12v

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.32
Thurn 3,1, S. 106
Bischoff-Hofmann, Libri sancti Kyliani, S. 106f. (BV 37)
CLA, Nr. 1441
DOI: 10.48651/franconica-4341897562865

Frühere Signatur

"N. 101" (18. Jh.).
"LXVI" (15. Jh.).

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Bis 12v ist der Text radikal abgeschabt, so dass auch mit der Quarzlampe nichts mehr zu lesen ist. 4v weist in der unteren Hälfte keine Zweitbeschriftung auf, der ursprüngliche Text ist nicht so sorgfältig getilgt. Hier ist der Wortlaut eines Teiles des Kanons ausfindig zu machen. Damit ist der Nachweis geführt, dass hier ein Sakramentar, nicht ein Lektionar vorliegt. 12v unten sind einige abgekratzte Stellen nicht beschrieben, sie stellen nicht den Anschluß zu den folgenden Lesungen dar.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg
"N. 101" (18. Jh.). (Auf dem Titelschild)
"LXVI" (15. Jh.).

Buchmalerei

  1. Abschnitt
    • Angelsächsische rote Majuskelinitialen. Rubriziert.
  2. Abschnitt
    • Angelsächsische rote Majuskelinitialen. Rubriziert.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel, halb mit Schafleder bezogen. Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Spuren von Kettenbefestigung auf dem Hinterdeckel oben. Reste einer Schließe.
Begleitmaterial
Als Makulatur sind verwendet 3 Streifen 70 x 55-100 mm aus M.p.th.f. 188.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
  1. Abschnitt
    Beschreibstoff
    Material: Kalbspergament
    Lagenformel: 1 Bl.(1) + IV(9) + III und 1 Bl.(16) + IV(24).
    Layout
    Schriftraum: 155 x 95 mm
    Zeilenzahl: 18 Zeilen
    Schrift
    • Angelsächsische Minuskel der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts.
  2. Abschnitt
    Beschreibstoff
    Material: Kalbspergament
    Lagen: Letzte Lage unvollständig.
    Layout
    Zeilenzahl: 18 Zeilen
    Schrift
    • Angelsächsische Minuskel des 9. Jahrhunderts.

Inhalt

  1. Abschnitt: 1r - 24v: Sacramentarium und Kurzlektionar
    • 1r - 22r: Kurzlektionar
    • 23v - 24v: Benedictiones
      • 24r - 24vConsecratio salis et aque deversis causis
        Exorcizo te, creatura salis

        Literatur:
        Literatur: Gamber, Sakramentartypen, S. 64. CLLA, S. 476, 1221. Vetus Latina 25,1. B. Fischer, in: Karl der Große, Bd. 2, S. 196. Wegner, S. 29f.
  2. Abschnitt: 1v - 12v: Discipulus Umbrensium
    • 1v - 12v: Discipulus Umbrensium
      Literatur:
      Edition: Finsterwalder, S. 285 - 334. Literatur: Finsterwalder, S. 111 - 116. Clavis Nr. 1885. R. Kottje, Die Bußbücher Halitgars von Cambrai und des Hrabanus Maurus, Berlin 1980, S. 100. 207. Mordek, passim.

Sekundärliteratur