Handschrift

Quattuor Evangelia

M.p.th.f.88

Titel:

Quattuor Evangelia

Datierung:

[1. Viertel 13. Jahrhundert]

Entstehung:

[Würzburg ?]

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Das Evangeliarium entstand im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in Ostfranken, eventuell sogar in Würzburg. Neben roten Überschriften weist der Text mehrfarbige Spaltleisteninitialen unter Verwendung von Pulver- und Blattgold auf. Um 1474 wurden Nachträge zu in Würzburg verwahrten Reliquien und zur Erwerbung des Bandes vorgenommen.

Titel

Quattuor Evangelia

Entstehung

[Würzburg ?]

Datierung

[1. Viertel 13. Jahrhundert]

Umfang

194 Blatt
Lagen: Zumeist römische Lagenzählung an den Lagenenden.

Kurzbeschreibung

Das Evangeliarium entstand im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in Ostfranken, eventuell sogar in Würzburg. Neben roten Überschriften weist der Text mehrfarbige Spaltleisteninitialen unter Verwendung von Pulver- und Blattgold auf. Um 1474 wurden Nachträge zu in Würzburg verwahrten Reliquien und zur Erwerbung des Bandes vorgenommen.

Weitere Informationen

Entstehung: Von der kunsthistorischen Forschung (z.B. Swarzenski, Schilling, Engelhart, zuletzt Westphal, Buchmalerei Franken, Komburger Psalter, S. 187) meist nach Würzburg lokalisiert. Der Erwerbungsvermerk 194r von 1474 (Bischof Rudolf II. von Scherenberg) erzählt, dass der Codex auf dem Konzil von Basel von einem römischen Kardinal erworben wurde und dem Domstift geschenkt worden sei, dort besonders ausgestattet wurde. Dieses Ereignis wird als Rückkauf einer aus Würzburg stammenden Handschrift interpretiert.

Provenienz

Dombibliothek Würzburg.

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.88
Thurn 3,1, S. 68
DOI: 10.48651/franconica-5871116148888

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Von der kunsthistorischen Forschung (z.B. Swarzenski, Schilling, Engelhart, zuletzt Westphal, Buchmalerei Franken, Komburger Psalter, S. 187) meist nach Würzburg lokalisiert. Der Erwerbungsvermerk 194r von 1474 (Bischof Rudolf II. von Scherenberg) erzählt, dass der Codex auf dem Konzil von Basel von einem römischen Kardinal erworben wurde und dem Domstift geschenkt worden sei, dort besonders ausgestattet wurde. Dieses Ereignis wird als Rückkauf einer aus Würzburg stammenden Handschrift interpretiert.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg.

Buchmalerei

  • Rote Überschriften. Hervorragende mehrfarbige Spaltleisteninitialen mit goldenen Spangen, Rankendekor, z.T. Tierornamentik, unter Verwendung von Pulver- und Blattgold. Blasses Grün, helles Blau und Goldgelb als Hintergrund. Zu den Farben vgl. Trost, Gold- und Silbertinten, S. 315-317.
  • 2r: Initialen
    B.
  • 20r: Initialen
    L (Liber generationis).
  • 64v: Initialen
    M.
  • 67r: Initialen
    I (Initium evangeliiI), Drache in bewohnter Initiale.
  • 97r: Initialen
    Q (Quoniam quidem, Wolfskopf und Drache) und F.
  • 143v: Initialen
    P.
  • 145r: Initialen
    I (In principio erat verbum).
  • 1r: Schmuckseite
    Reliquieneinträge, in rot, Initialen rot und blau wechselnd, goldene Überschriften und Anfangsinitialen. Anfangsbuchstaben der Überschrift als Cadellen.
  • 7r - 16v: Kannonentafel
    Rote und grüne Arkadenbögen auf hellgrün und hellrot wechsenden Säulen mit goldenen Kapitellen und Basen, die äußeren, den Überfang tragenden Säulen mit hoch aufragenden Palmetten.

Einband

Allgemeine Angaben
Kalbleder über Holz mit Streicheisenlinien. Auf dem Rücken gerautete Linien mit kleinen Stempeln Kreis und Rosette. Goldschnitt mit Bemalung: oben und unten Wappen des Herzogtums Franken, vorn Titel (?) auf Schriftband. Spuren von 2 Schließen.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Pergament
Lagenformel: I (1, da 1. Bl. auf Deckel aufgeklebt) + 24 IV(193) + 1 Bl.(194)
Lagen: Zumeist römische Lagenzählung an den Lagenenden.
Layout
Schriftraum: 225 x 130 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 25 Zeilen
Schrift
  • Carolino-Gothica
  • Rotunda formata

Inhalt

  • 1r - 194v: Quattuor Evangelia
  • 180r - 193v: Capitulare evangeliorum de anni circulo
  • 194r: Nachtrag zur Erwerbungsgeschichte
  • 194v

Sekundärliteratur

Metadaten

Titel

Quattuor Evangelia

Entstehung

[Würzburg ?]

Datierung

[1. Viertel 13. Jahrhundert]

Umfang

194 Blatt
Lagen: Zumeist römische Lagenzählung an den Lagenenden.

Kurzbeschreibung

Das Evangeliarium entstand im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in Ostfranken, eventuell sogar in Würzburg. Neben roten Überschriften weist der Text mehrfarbige Spaltleisteninitialen unter Verwendung von Pulver- und Blattgold auf. Um 1474 wurden Nachträge zu in Würzburg verwahrten Reliquien und zur Erwerbung des Bandes vorgenommen.

Weitere Informationen

Entstehung: Von der kunsthistorischen Forschung (z.B. Swarzenski, Schilling, Engelhart, zuletzt Westphal, Buchmalerei Franken, Komburger Psalter, S. 187) meist nach Würzburg lokalisiert. Der Erwerbungsvermerk 194r von 1474 (Bischof Rudolf II. von Scherenberg) erzählt, dass der Codex auf dem Konzil von Basel von einem römischen Kardinal erworben wurde und dem Domstift geschenkt worden sei, dort besonders ausgestattet wurde. Dieses Ereignis wird als Rückkauf einer aus Würzburg stammenden Handschrift interpretiert.

Provenienz

Dombibliothek Würzburg.

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.f.88
Thurn 3,1, S. 68
DOI: 10.48651/franconica-5871116148888

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Von der kunsthistorischen Forschung (z.B. Swarzenski, Schilling, Engelhart, zuletzt Westphal, Buchmalerei Franken, Komburger Psalter, S. 187) meist nach Würzburg lokalisiert. Der Erwerbungsvermerk 194r von 1474 (Bischof Rudolf II. von Scherenberg) erzählt, dass der Codex auf dem Konzil von Basel von einem römischen Kardinal erworben wurde und dem Domstift geschenkt worden sei, dort besonders ausgestattet wurde. Dieses Ereignis wird als Rückkauf einer aus Würzburg stammenden Handschrift interpretiert.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg.

Buchmalerei

  • Rote Überschriften. Hervorragende mehrfarbige Spaltleisteninitialen mit goldenen Spangen, Rankendekor, z.T. Tierornamentik, unter Verwendung von Pulver- und Blattgold. Blasses Grün, helles Blau und Goldgelb als Hintergrund. Zu den Farben vgl. Trost, Gold- und Silbertinten, S. 315-317.
  • 2r: Initialen
    B.
  • 20r: Initialen
    L (Liber generationis).
  • 64v: Initialen
    M.
  • 67r: Initialen
    I (Initium evangeliiI), Drache in bewohnter Initiale.
  • 97r: Initialen
    Q (Quoniam quidem, Wolfskopf und Drache) und F.
  • 143v: Initialen
    P.
  • 145r: Initialen
    I (In principio erat verbum).
  • 1r: Schmuckseite
    Reliquieneinträge, in rot, Initialen rot und blau wechselnd, goldene Überschriften und Anfangsinitialen. Anfangsbuchstaben der Überschrift als Cadellen.
  • 7r - 16v: Kannonentafel
    Rote und grüne Arkadenbögen auf hellgrün und hellrot wechsenden Säulen mit goldenen Kapitellen und Basen, die äußeren, den Überfang tragenden Säulen mit hoch aufragenden Palmetten.

Einband

Allgemeine Angaben
Kalbleder über Holz mit Streicheisenlinien. Auf dem Rücken gerautete Linien mit kleinen Stempeln Kreis und Rosette. Goldschnitt mit Bemalung: oben und unten Wappen des Herzogtums Franken, vorn Titel (?) auf Schriftband. Spuren von 2 Schließen.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Pergament
Lagenformel: I (1, da 1. Bl. auf Deckel aufgeklebt) + 24 IV(193) + 1 Bl.(194)
Lagen: Zumeist römische Lagenzählung an den Lagenenden.
Layout
Schriftraum: 225 x 130 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 25 Zeilen
Schrift
  • Carolino-Gothica
  • Rotunda formata

Inhalt

  • 1r - 194v: Quattuor Evangelia
  • 180r - 193v: Capitulare evangeliorum de anni circulo
  • 194r: Nachtrag zur Erwerbungsgeschichte
  • 194v

Sekundärliteratur