Handschrift

In Ecclesiasten

M.p.th.q.2

Titel:

In Ecclesiasten

Autor:

Hieronymus, Sophronius Eusebius, Pseudo-; Autor

Datierung:

[5. Jahrhundert]

Entstehung:

[Italien/England]

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Die in Italien während des 5. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst das Werk In Ecclesiaten des Kirchenvaters Hieronymus. Im 7. Jahrhundert wurden einige fehlende Seiten in England neu geschrieben und eingefügt. Ein auf dem ersten Blatt eingetragener Besitzvermerk verweist auf die Äbtissin Cuthswitha, die von 693 bis 709 in der Diözese Worcester bezeugt ist. Dieser Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern weltweit.

Titel

In Ecclesiasten

Autor

Hieronymus, Sophronius Eusebius, Pseudo-; Autor

Entstehung

[Italien/England]

Datierung

[5. Jahrhundert]

Umfang

114 Blatt
Lagen: Die richtige Reihenfolge der Blätter wäre:1-15, 18-19, 16-17, 22-23, 20-21, 24-114.

Kurzbeschreibung

Die in Italien während des 5. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst das Werk In Ecclesiaten des Kirchenvaters Hieronymus. Im 7. Jahrhundert wurden einige fehlende Seiten in England neu geschrieben und eingefügt. Ein auf dem ersten Blatt eingetragener Besitzvermerk verweist auf die Äbtissin Cuthswitha, die von 693 bis 709 in der Diözese Worcester bezeugt ist. Dieser Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern weltweit.

Schlagwörter

St. Burkardus
Cuswitha abbatissa

Weitere Informationen

Entstehung: Während der Hauptblock in italienischer Uncialis des 5. Jahrhunderts geschrieben ist, sind Bl. 10, 13, 63, 68, 81 und 82 in England im 7. Jahrhundert an Stelle verlorener Blätter eingefügt. Für die Ergänzungen fand dickeres Pergament Verwendung.

Provenienz

Dombibliothek Würzburg
"Cuthsuuithae. boec. thaerae abbatissan." Cuthswitha ist von 693-709 in der Diözese Worcester, vielleicht in Inkberrow, bezeugt. Der Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.2
Thurn 3,1, S. 86
DOI: 10.48651/franconica-8907100178030

Frühere Signatur

"C"
"47"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Während der Hauptblock in italienischer Uncialis des 5. Jahrhunderts geschrieben ist, sind Bl. 10, 13, 63, 68, 81 und 82 in England im 7. Jahrhundert an Stelle verlorener Blätter eingefügt. Für die Ergänzungen fand dickeres Pergament Verwendung.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg (vgl. Dombibliothekskatalog um 1000 in M.p.th.f.40,46r; Hoffmann, Paulinenkommentare, S. 221, Nr. 48 und Bischoff-Hofmann S. 89)
1r: Cuthsuuithae. boec. thaerae abbatissan. Cuthswitha ist von 693-709 in der Diözese Worcester, vielleicht in Inkberrow, bezeugt. Der Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern (angelsächsische Hand um 700; urkundliche Belege aus Urkundenbüchern zu Cuthswitha bei Bischoff-Hofmann, S. 89; J. Hofmann, Das »Exlibris« der Äbtissin Cuthsuuitha, in: Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik, 1962, S. 5-6; P. Sims-Williams, Cuthswith, seventh-century abbess of Inkberrow, near Worcester..., in: Anglo-Saxon England 5, 1976, S. 1-21; J. Hofmann, Milred of Worcester's Collection of Latin epigrams, in: ebda. 10, 1982, S. 35)
Buchrücken: "C" (15. Jahrhundert)
Buchrücken: "47" (18. Jahrhundert)

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel. Rücken braunes Schweinsleder (sekundär). Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Titel- und Signaturschild auf dem Rücken. Reste einer Schließe. Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben.
Begleitmaterial
Als Makulatur wurden 6 Streifen 100 x 60-60 x 35 aus M.p.th.f.186 verwendet.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Schafpergament
Lagenformel: III u. 1 Bl.(7) + 5 IV(47) + III(53) + 7 IV(109) + II u. 1 Bl.(114)
Lagen: Die richtige Reihenfolge der Blätter wäre:1-15, 18-19, 16-17, 22-23, 20-21, 24-114.
Layout
Schriftraum: 192 x 167 mm (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Spaltenzahl: Einspaltig (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Zeilenzahl: 25 Zeilen (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Schrift
  • Italienische Uncialis
  • Angelsächsische Uncialis
  • Capitalis rustica
  • Griechische Uncialis

Inhalt

  • 1r - 1v: Besitzeintrag Cuthsuuitha
  • 2r - 103v: Hieronymus, Sophronius Eusebius, Pseudo-: In EcclesiastenExplicit Ecclesiastes. Lege in Christo Ihesu.

    Literatur:
    Edition: CC 72, S. 250-361. Literatur: Stegmüller, RB, Nr. 3351. Clavis, Nr. 583. Lambert, Bd. 2, S. 47. 57, Bd. 4b, S. 165.

Sekundärliteratur

Metadaten

Titel

In Ecclesiasten

Autor

Hieronymus, Sophronius Eusebius, Pseudo-; Autor

Entstehung

[Italien/England]

Datierung

[5. Jahrhundert]

Umfang

114 Blatt
Lagen: Die richtige Reihenfolge der Blätter wäre:1-15, 18-19, 16-17, 22-23, 20-21, 24-114.

Kurzbeschreibung

Die in Italien während des 5. Jahrhunderts entstandene Handschrift umfasst das Werk In Ecclesiaten des Kirchenvaters Hieronymus. Im 7. Jahrhundert wurden einige fehlende Seiten in England neu geschrieben und eingefügt. Ein auf dem ersten Blatt eingetragener Besitzvermerk verweist auf die Äbtissin Cuthswitha, die von 693 bis 709 in der Diözese Worcester bezeugt ist. Dieser Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern weltweit.

Schlagwörter

St. Burkardus
Cuswitha abbatissa

Weitere Informationen

Entstehung: Während der Hauptblock in italienischer Uncialis des 5. Jahrhunderts geschrieben ist, sind Bl. 10, 13, 63, 68, 81 und 82 in England im 7. Jahrhundert an Stelle verlorener Blätter eingefügt. Für die Ergänzungen fand dickeres Pergament Verwendung.

Provenienz

Dombibliothek Würzburg
"Cuthsuuithae. boec. thaerae abbatissan." Cuthswitha ist von 693-709 in der Diözese Worcester, vielleicht in Inkberrow, bezeugt. Der Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.2
Thurn 3,1, S. 86
DOI: 10.48651/franconica-8907100178030

Frühere Signatur

"C"
"47"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
Während der Hauptblock in italienischer Uncialis des 5. Jahrhunderts geschrieben ist, sind Bl. 10, 13, 63, 68, 81 und 82 in England im 7. Jahrhundert an Stelle verlorener Blätter eingefügt. Für die Ergänzungen fand dickeres Pergament Verwendung.
Provenienz
Dombibliothek Würzburg (vgl. Dombibliothekskatalog um 1000 in M.p.th.f.40,46r; Hoffmann, Paulinenkommentare, S. 221, Nr. 48 und Bischoff-Hofmann S. 89)
1r: Cuthsuuithae. boec. thaerae abbatissan. Cuthswitha ist von 693-709 in der Diözese Worcester, vielleicht in Inkberrow, bezeugt. Der Eintrag gehört zu den frühesten altenglischen Sprachdenkmälern (angelsächsische Hand um 700; urkundliche Belege aus Urkundenbüchern zu Cuthswitha bei Bischoff-Hofmann, S. 89; J. Hofmann, Das »Exlibris« der Äbtissin Cuthsuuitha, in: Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik, 1962, S. 5-6; P. Sims-Williams, Cuthswith, seventh-century abbess of Inkberrow, near Worcester..., in: Anglo-Saxon England 5, 1976, S. 1-21; J. Hofmann, Milred of Worcester's Collection of Latin epigrams, in: ebda. 10, 1982, S. 35)
Buchrücken: "C" (15. Jahrhundert)
Buchrücken: "47" (18. Jahrhundert)

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel. Rücken braunes Schweinsleder (sekundär). Titel auf Pergamentstreifen auf dem Vorderdeckel. Titel- und Signaturschild auf dem Rücken. Reste einer Schließe. Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben.
Begleitmaterial
Als Makulatur wurden 6 Streifen 100 x 60-60 x 35 aus M.p.th.f.186 verwendet.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Schafpergament
Lagenformel: III u. 1 Bl.(7) + 5 IV(47) + III(53) + 7 IV(109) + II u. 1 Bl.(114)
Lagen: Die richtige Reihenfolge der Blätter wäre:1-15, 18-19, 16-17, 22-23, 20-21, 24-114.
Layout
Schriftraum: 192 x 167 mm (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Spaltenzahl: Einspaltig (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Zeilenzahl: 25 Zeilen (192 x 155 mm bei den Ergänzungen)
Schrift
  • Italienische Uncialis
  • Angelsächsische Uncialis
  • Capitalis rustica
  • Griechische Uncialis

Inhalt

  • 1r - 1v: Besitzeintrag Cuthsuuitha
  • 2r - 103v: Hieronymus, Sophronius Eusebius, Pseudo-: In EcclesiastenExplicit Ecclesiastes. Lege in Christo Ihesu.

    Literatur:
    Edition: CC 72, S. 250-361. Literatur: Stegmüller, RB, Nr. 3351. Clavis, Nr. 583. Lambert, Bd. 2, S. 47. 57, Bd. 4b, S. 165.

Sekundärliteratur