Handschrift

Benedicti Regula

M.p.th.q.22

Titel:

Benedicti Regula

Datierung:

[1. Viertel 9. Jahrhundert]

Entstehung:

Fulda

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Erweiterte Metadaten:

Dieses Exemplar der Regula Benedicti wurde im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts in Fulda vom Mönch Brun geschrieben. Auf fol. 18r fehlen nach Kapitel 8 die Kapitel 9 bis 18. Es handelt sich um eine interpolierte Fassung, die eventuell auf das aus England importierte Exemplar des Bonifatius zurückgeht.

Titel

Benedicti Regula

Entstehung

Fulda

Datierung

[1. Viertel 9. Jahrhundert]

Umfang

57 Blatt
Lagen: An den Lagenenden römische Zählung, die von Federstrichen strahlenartig umgeben ist.

Kurzbeschreibung

Dieses Exemplar der Regula Benedicti wurde im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts in Fulda vom Mönch Brun geschrieben. Auf fol. 18r fehlen nach Kapitel 8 die Kapitel 9 bis 18. Es handelt sich um eine interpolierte Fassung, die eventuell auf das aus England importierte Exemplar des Bonifatius zurückgeht.

Weitere Informationen

Entstehung: "Cognoscatis, quod ego Bruun scripsi istam Regulam sancti Benedicti abbatis. lege feliciter et memento mei in oratione vestra. "Dahinter von einer Hand, die auch auf der nächsten Seite mit zwei roten Einträgen vertreten sein könnte: "gratia domini nostri... "

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.22
Thurn 3,1, S. 99
Bischoff-Hofmann, Libri sancti Kyliani, S. 54f. (PA 31), S. 110f. (BV 48)
DOI: 10.48651/franconica-1695841440291

Frühere Signatur

"CLXII"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
57r: Cognoscatis, quod ego Bruun scripsi istam Regulam sancti Benedicti abbatis. lege feliciter et memento mei in oratione vestra. Dahinter von einer Hand, die auch auf der nächsten Seite mit zwei roten Einträgen vertreten sein könnte: gratia domini nostri... (Seit E. Dümmler 1866 wird Bruun mit dem Fuldischen Mönch Candidus gleichgesetzt; vgl. Ch. E. Ineichen-Eder, Künstlerische und literarische Tätigkeit des Candidus-Brun von Fulda, in: Fuldaer Geschichtsblätter 56, 1980, 201-217 und dies., Candidus-Brun..., in: Hrabanus Maurus, S. 182-192; B. Bischoff: Die ältesten Handschriften der Regula S. Benedicti in Bayern. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige 92, 1981, S. 9-10. Zu Bruun s.a. Die Klostergemeinschaft von Fulda im früheren Mittelalter, hrsg. v. K. Schmid, Bd. 1, S. 506. Bd. 2.1, S. 238. Bd. 3, S. 151; zu Zweifeln an der Zuschreibung dieses Kodex zu Brun-Candidus und evtl. Konnex zu Amorbach vgl. H. Hoffmann, Bernhard Bischoff und die Paläographie des 9. Jh., S. 585f.)
Provenienz
Dombibliothek Würzburg (vgl. Dombibliothekskatalog um 1000 in M.p.th.f.40,46v; Hoffmann, Paulinenkommentare, S. 226, Nr. 101)
1r: "CLXII" (15. Jahrhundert; ebenso: 2r)

Buchmalerei

  • Initialen
    Initialen in Federzeichnung, gelegentlich sind sie durch einen großen roten Punkt in den Binnenräumen hervorgehoben.
  • 31v: Zeichnungen
    Rohe Federzeichnung tierischer (hundeartiger) Elemente.
  • 57v: Zeichnungen
    Rohe Federzeichnung tierischer (hundeartiger) Elemente.
  • Auszeichnungsschrift
    Überschriften in roter angelsächsischer Majuskel.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel (Hinterdeckel neu angesetzt). Rücken Schweinsleder (sekundär). Reste einer Schließe.
Begleitmaterial
Leimabdruck im Einband (vgl. Vorderer Spiegel und Hinterer Spiegel): Als Makulatur waren 3 Streifen aus Iulius Pomerius verwendet. Vgl. M.p.th.f.4.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: 3 IV(24) + III und 1(31) + III(37) + 2 IV(53) + 11(57)
Lagen: An den Lagenenden römische Zählung, die von Federstrichen strahlenartig umgeben ist.
Layout
Schriftraum: 170 x 115 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 21 Zeilen
Schrift
  • Angelsächsische Minuskel
  • Angelsächsische Majuskel

Inhalt

  • 1v: Gloria
    Literatur:
    Edition: CSEL 75.
  • 2r - 57r: Benedicti Regula
    Literatur:
    Edition: CSEL 75.

Sekundärliteratur

Metadaten

Titel

Benedicti Regula

Entstehung

Fulda

Datierung

[1. Viertel 9. Jahrhundert]

Umfang

57 Blatt
Lagen: An den Lagenenden römische Zählung, die von Federstrichen strahlenartig umgeben ist.

Kurzbeschreibung

Dieses Exemplar der Regula Benedicti wurde im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts in Fulda vom Mönch Brun geschrieben. Auf fol. 18r fehlen nach Kapitel 8 die Kapitel 9 bis 18. Es handelt sich um eine interpolierte Fassung, die eventuell auf das aus England importierte Exemplar des Bonifatius zurückgeht.

Weitere Informationen

Entstehung: "Cognoscatis, quod ego Bruun scripsi istam Regulam sancti Benedicti abbatis. lege feliciter et memento mei in oratione vestra. "Dahinter von einer Hand, die auch auf der nächsten Seite mit zwei roten Einträgen vertreten sein könnte: "gratia domini nostri... "

Provenienz

Dombibliothek Würzburg

Besitzer

Universitätsbibliothek Würzburg

Nachweis

M.p.th.q.22
Thurn 3,1, S. 99
Bischoff-Hofmann, Libri sancti Kyliani, S. 54f. (PA 31), S. 110f. (BV 48)
DOI: 10.48651/franconica-1695841440291

Frühere Signatur

"CLXII"

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg
Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Entstehung
57r: Cognoscatis, quod ego Bruun scripsi istam Regulam sancti Benedicti abbatis. lege feliciter et memento mei in oratione vestra. Dahinter von einer Hand, die auch auf der nächsten Seite mit zwei roten Einträgen vertreten sein könnte: gratia domini nostri... (Seit E. Dümmler 1866 wird Bruun mit dem Fuldischen Mönch Candidus gleichgesetzt; vgl. Ch. E. Ineichen-Eder, Künstlerische und literarische Tätigkeit des Candidus-Brun von Fulda, in: Fuldaer Geschichtsblätter 56, 1980, 201-217 und dies., Candidus-Brun..., in: Hrabanus Maurus, S. 182-192; B. Bischoff: Die ältesten Handschriften der Regula S. Benedicti in Bayern. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige 92, 1981, S. 9-10. Zu Bruun s.a. Die Klostergemeinschaft von Fulda im früheren Mittelalter, hrsg. v. K. Schmid, Bd. 1, S. 506. Bd. 2.1, S. 238. Bd. 3, S. 151; zu Zweifeln an der Zuschreibung dieses Kodex zu Brun-Candidus und evtl. Konnex zu Amorbach vgl. H. Hoffmann, Bernhard Bischoff und die Paläographie des 9. Jh., S. 585f.)
Provenienz
Dombibliothek Würzburg (vgl. Dombibliothekskatalog um 1000 in M.p.th.f.40,46v; Hoffmann, Paulinenkommentare, S. 226, Nr. 101)
1r: "CLXII" (15. Jahrhundert; ebenso: 2r)

Buchmalerei

  • Initialen
    Initialen in Federzeichnung, gelegentlich sind sie durch einen großen roten Punkt in den Binnenräumen hervorgehoben.
  • 31v: Zeichnungen
    Rohe Federzeichnung tierischer (hundeartiger) Elemente.
  • 57v: Zeichnungen
    Rohe Federzeichnung tierischer (hundeartiger) Elemente.
  • Auszeichnungsschrift
    Überschriften in roter angelsächsischer Majuskel.

Einband

Allgemeine Angaben
Holzdeckel (Hinterdeckel neu angesetzt). Rücken Schweinsleder (sekundär). Reste einer Schließe.
Begleitmaterial
Leimabdruck im Einband (vgl. Vorderer Spiegel und Hinterer Spiegel): Als Makulatur waren 3 Streifen aus Iulius Pomerius verwendet. Vgl. M.p.th.f.4.

Kodikologie

Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Lagenformel: 3 IV(24) + III und 1(31) + III(37) + 2 IV(53) + 11(57)
Lagen: An den Lagenenden römische Zählung, die von Federstrichen strahlenartig umgeben ist.
Layout
Schriftraum: 170 x 115 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 21 Zeilen
Schrift
  • Angelsächsische Minuskel
  • Angelsächsische Majuskel

Inhalt

  • 1v: Gloria
    Literatur:
    Edition: CSEL 75.
  • 2r - 57r: Benedicti Regula
    Literatur:
    Edition: CSEL 75.

Sekundärliteratur