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Liegnitz

Delin.VI,7,47

Titel:

Liegnitz

Erscheinungsjahr:

[Mitte 16. Jahrhundert]

Veröffentlichung:

Universitätsbibliothek Würzburg

Liegnitz liegt am Fuß der Liegnitz-Goldberger Hochfläche, im Tal von Katzbach und Schwarzwasser, wo die Hohe Straße die Nord-Süd-Verbindung von Polen nach Böhmen kreuzte. Erstmals 1004 genannt, wurde Liegnitz seit etwa 1160 von den Piasten als ovale, regelmäßige Stadtanlage ausgebaut. Nach dem Mongolensturm 1241 war die ausgedehnte Marktsiedlung verbrannt, die etwas erhöht gelegene, wohl schon seit dem 10. Jh. vorhandene Burg aber nicht erobert. Mit dem Bau des Mauerringes wurde 1281 begonnen, 1338 wurde er erweitert. 1293 mit dem Magdeburger Stadtrecht ausgestattet, entwickelte sich Liegnitz zu einer mächtigen Handels- und Gewerbestadt. 1526 entstand hier die erste evangelische Universität Europas (bis 1529), zwischen 1248 und 1675 war Liegnitz Residenz der Piastenherzöge von Liegnitz-Brieg. 1813, während der Befreiungskriege, siegte die schlesische Armee der verbündeten Preußen und Russen über das Heer Napoleons in der Schlacht an der Katzbach, südlich von Liegnitz. Zahlreiche Neubauten entstanden nach den Bränden 1771 und vor allem 1835, die nach der Zerstörung im Jahre 1945 neu errichtet wurden.

Titel

Liegnitz

Untertitel

Legnica

Erscheinungsjahr

[Mitte 16. Jahrhundert]

Bildbeschreibung

Liegnitz liegt am Fuß der Liegnitz-Goldberger Hochfläche, im Tal von Katzbach und Schwarzwasser, wo die Hohe Straße die Nord-Süd-Verbindung von Polen nach Böhmen kreuzte. Erstmals 1004 genannt, wurde Liegnitz seit etwa 1160 von den Piasten als ovale, regelmäßige Stadtanlage ausgebaut. Nach dem Mongolensturm 1241 war die ausgedehnte Marktsiedlung verbrannt, die etwas erhöht gelegene, wohl schon seit dem 10. Jh. vorhandene Burg aber nicht erobert. Mit dem Bau des Mauerringes wurde 1281 begonnen, 1338 wurde er erweitert. 1293 mit dem Magdeburger Stadtrecht ausgestattet, entwickelte sich Liegnitz zu einer mächtigen Handels- und Gewerbestadt. 1526 entstand hier die erste evangelische Universität Europas (bis 1529), zwischen 1248 und 1675 war Liegnitz Residenz der Piastenherzöge von Liegnitz-Brieg. 1813, während der Befreiungskriege, siegte die schlesische Armee der verbündeten Preußen und Russen über das Heer Napoleons in der Schlacht an der Katzbach, südlich von Liegnitz. Zahlreiche Neubauten entstanden nach den Bränden 1771 und vor allem 1835, die nach der Zerstörung im Jahre 1945 neu errichtet wurden.

Weitere Informationen

Bildtext: LIGNICZ (Banderole oberhalb der Stadt); neys (rechts daneben mit Stift, aber durchgestrichen)
Kommentar: Älteste Ortsansicht

Thema

Liegnitz (Legnica)
Domvorstadt Liegnitz
Sankt Peter und Paul, Liegnitz (Sankt Peter und Paul, Legnica)
Glogauer Tor, Liegnitz (Glogauer Tor, Legnica)
Petersturm, Liegnitz (Petersturm, Legnica)
Piastenburg Liegnitz (Piastenburg Legnica)
Hedwigsturm, Liegnitz (Hedwigsturm, Legnica)
Franziskaner-Klosterkirche Liegnitz (Franziskaner-Klosterkirche Legnica)

Art

Zeichnung
Federzeichnung
Wasserfarben, Deckfarben, Goldhöhung

Material

Papier

Maße

370 mm x 480 mm
Ansicht von Norden

Sprache

de

Provenienz

Ebrach, Zisterzienserabtei

Sekundärliteratur

Kolberg, Joseph (24.02.1832 - 19.03.1893): Des Pfalzgrafen Ottheinrich Ritt nach Polen 1536, 1917/18, S. 29-36; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 K81
Petersohn, Jürgen: Albrecht von Preußen und Ottheinrich von der Pfalz, 1957, S. 323-360; Signatur: 21/NA 16160
Firlet, Elżbieta Maria: Najstarsza panorama Krakowa, 1998; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 F523
Die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/1537, 2001; Signatur: 30/Hbh XIII 369(6)-1/-2
Reise, Rast und Augenblick, 2002; Signatur: 30/Hbh V 82le
Pfalzgraf Ottheinrich : Politik, Kunst und Wissenschaft im 16. Jahrhundert, 2002; Signatur: 30/NN 2877 Z48
Reise durch Europas Mitte : die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/37, 2003; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 S388
Von Kaisers Gnaden : 500 Jahre Pfalz-Neuburg ; Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2005, 2005 (In: Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur ; 50); Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 B142
http://www.ottheinrich.info

Nachweis

Delin.VI,7,47
DOI: 10.48651/franconica-9162928706820

Frühere Signatur

Delin.VI,47 (Signatur Ebracher Klebeband)
Delin.VI,33 (Signatur Stationennummerierung nach Marsch)

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg

Rechteinhaber

Universitätsbibliothek Würzburg

Metadaten

Titel

Liegnitz

Untertitel

Legnica

Erscheinungsjahr

[Mitte 16. Jahrhundert]

Bildbeschreibung

Liegnitz liegt am Fuß der Liegnitz-Goldberger Hochfläche, im Tal von Katzbach und Schwarzwasser, wo die Hohe Straße die Nord-Süd-Verbindung von Polen nach Böhmen kreuzte. Erstmals 1004 genannt, wurde Liegnitz seit etwa 1160 von den Piasten als ovale, regelmäßige Stadtanlage ausgebaut. Nach dem Mongolensturm 1241 war die ausgedehnte Marktsiedlung verbrannt, die etwas erhöht gelegene, wohl schon seit dem 10. Jh. vorhandene Burg aber nicht erobert. Mit dem Bau des Mauerringes wurde 1281 begonnen, 1338 wurde er erweitert. 1293 mit dem Magdeburger Stadtrecht ausgestattet, entwickelte sich Liegnitz zu einer mächtigen Handels- und Gewerbestadt. 1526 entstand hier die erste evangelische Universität Europas (bis 1529), zwischen 1248 und 1675 war Liegnitz Residenz der Piastenherzöge von Liegnitz-Brieg. 1813, während der Befreiungskriege, siegte die schlesische Armee der verbündeten Preußen und Russen über das Heer Napoleons in der Schlacht an der Katzbach, südlich von Liegnitz. Zahlreiche Neubauten entstanden nach den Bränden 1771 und vor allem 1835, die nach der Zerstörung im Jahre 1945 neu errichtet wurden.

Weitere Informationen

Bildtext: LIGNICZ (Banderole oberhalb der Stadt); neys (rechts daneben mit Stift, aber durchgestrichen)
Kommentar: Älteste Ortsansicht

Thema

Liegnitz (Legnica)
Domvorstadt Liegnitz
Sankt Peter und Paul, Liegnitz (Sankt Peter und Paul, Legnica)
Glogauer Tor, Liegnitz (Glogauer Tor, Legnica)
Petersturm, Liegnitz (Petersturm, Legnica)
Piastenburg Liegnitz (Piastenburg Legnica)
Hedwigsturm, Liegnitz (Hedwigsturm, Legnica)
Franziskaner-Klosterkirche Liegnitz (Franziskaner-Klosterkirche Legnica)

Art

Zeichnung
Federzeichnung
Wasserfarben, Deckfarben, Goldhöhung

Material

Papier

Maße

370 mm x 480 mm
Ansicht von Norden

Sprache

de

Provenienz

Ebrach, Zisterzienserabtei

Sekundärliteratur

Kolberg, Joseph (24.02.1832 - 19.03.1893): Des Pfalzgrafen Ottheinrich Ritt nach Polen 1536, 1917/18, S. 29-36; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 K81
Petersohn, Jürgen: Albrecht von Preußen und Ottheinrich von der Pfalz, 1957, S. 323-360; Signatur: 21/NA 16160
Firlet, Elżbieta Maria: Najstarsza panorama Krakowa, 1998; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 F523
Die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/1537, 2001; Signatur: 30/Hbh XIII 369(6)-1/-2
Reise, Rast und Augenblick, 2002; Signatur: 30/Hbh V 82le
Pfalzgraf Ottheinrich : Politik, Kunst und Wissenschaft im 16. Jahrhundert, 2002; Signatur: 30/NN 2877 Z48
Reise durch Europas Mitte : die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/37, 2003; Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 S388
Von Kaisers Gnaden : 500 Jahre Pfalz-Neuburg ; Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2005, 2005 (In: Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur ; 50); Signatur: 32/LK 85021 Delin.6 B142
http://www.ottheinrich.info

Nachweis

Delin.VI,7,47
DOI: 10.48651/franconica-9162928706820

Frühere Signatur

Delin.VI,47 (Signatur Ebracher Klebeband)
Delin.VI,33 (Signatur Stationennummerierung nach Marsch)

Veröffentlichung

Universitätsbibliothek Würzburg

Rechteinhaber

Universitätsbibliothek Würzburg